Erste Einblicke

Spektakuläre Funde und einmalige Exponate machen die Landesausstellung „VorZEITEN - Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“ zu etwas ganz Besonderem. Von den erdgeschichtlichen Anfängen bis in die Gegenwart reichen die Funde der Landesarchäologen. Unsere Zeitreise beginnt vor über 400 Millionen Jahren mit einzigartigen Fossilien eines vergangenen Ökosystems. Weiter geht es mit dem Exponat des Schädeldachs eines Neandertalers und bronzezeitlichen Metallfunden bis hin zu Funden der großen römischen Metropolen Mainz und Trier. Nach einem Zwischenstopp in der Zeit Karls des Großen endet die außergewöhnliche Zeitreise durch die Geschichte des Landes mit archäologischen Zeugnissen der Neuzeit. Die kulturelle und militärische Begegnung der Menschen steht bei der Ausstellung im Mittelpunkt, ebenso das Thema Migration, das heute aktueller scheint denn je.

Wir möchten Ihnen erste Einblicke in den Ausstellungsaufbau gewähren und Ihnen zeigen, wie die Ausstellung entsteht:

 

Inventarisierung und Verpacken der sogenannten Gesichtsschädel aus Herxheim bei Landau (Kreis Südliche Weinstraße). Sie können auf 4950 v. Chr. datiert werden und werden Teil der Koje zur Jungsteinzeit (Neolithikum) sein.
Schreinerarbeiten in der Koje zum jungsteinzeitlichen Ritualort Herxheim bei Landau (Kreis Südliche Weinstraße).
Blick in die Räumlichkeiten für die Eisenzeit. Dort werden keltische Beigaben aus Prunkgräbern von Bescheid (Landkreis Trier-Saarburg) und Worms-Herrnsheim zu sehen sein, die um 400 v. Chr. datiert werden können.
Malerarbeiten im Raum zum römischen Trier. Die Silberkanne, ein herausragendes Meisterwerk der spätantiken Silberschmiedekunst, wird in diesen Räumlichkeiten präsentiert.
Positionierung des Maris Grabsteins. Dieses Schwergewicht mit fast 1,2 Tonnen wird im Raum zum römischen Mainz zu sehen sein. Die Inschrift nennt einen berittenen Bogenschützen namens Maris.